Versicherungswirtschaft 2006

Geschrieben von Admin • Montag, 19. März 2007 • Kategorie: Altersvorsorge allgemein

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte konnten die Versicherungen im letzten Jahr nur bedingt von der besseren wirtschaftlichen Lage profitieren. Sinkende ((Realeinkommen)) und Verunsicherung ließen nur geringe Spielräume bei Wachstum und auch der harte Wettbewerb beim Preis habe sich nicht gut auf den Umsatz ausgewirkt. Trotz dieser nicht leichten Rahmenbedingungen seien die Versicherungsunternehmen mit dem Ergebnis für 2006 doch zufrieden. Die Einahmen auf der Beitragsseite der Mitglieder sind getragen von der ((Personenversicherung)) um 2.3% gestiegen. ((Lebensversicherung)) und ((Private Krankenversicherung)) hätten mit einem ein Plus 4.1% bzw. 4.0% zur Umsatzentwicklung beigetragen. Ein Minus von 0.9% standen bei der Schaden- und ((Unfallversicherung)) dem entgegen.


Rentenpolicen dominant bei Lebensversicherer

Das Wachstum für die deutschen Lebensversicherer wurde im letzten Jahr zunehmend von den Rentenpolicen dominierd. So sei jede 2. Police eine Rentenpolice gewesen. 4,3 Mil. Rentenverträge wovon 2 Mil. neue Riester-Verträge waren, wurden 2006 abgeschlossen. Mit dem Übergang auf die dritte Förderstufe seien auch Riester-Verträge über höhere Durchschnittsbeiträge abgeschlossen worden. Pro eingelöstem Versicherungsschein habe der Beitrag im Jahre 2006 bei ca. 400 Euro gegenüber 2005 mit 325 Euro gelegen. Auch die ((Basisrente)) habe nach der steuerlichen Nachbesserung mit 174 000 Neuverträgen in 2006 eine erfreuliche Entwicklung an den Tag gelegt.

Im Bereich der Lebensversicherungen, ((Pensionskassen)) und ((Pensionsfonds)) wurden im letzten Jahr ca. 8.5 Mil. Verträge abgeschlossen welches einer Steigerung zum Jahr 2005 von 8.5% entspricht.



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